Paul Klee Museum in Bern von aussen

(K)ein Kunststück: Klee ohne Barrieren

Das Kindermuseum Creaviva als Kompetenzzentrum für praktische Kunstvermittlung im Zentrum Paul Klee bietet erlebnisorientierte Aktivitäten für Menschen mit und ohne Behinderung an.

(K)ein Kunststück: Klee ohne Barrieren

Integrations-und Kunstvermittlungsprojekt des Creaviva im Zentrum Paul Klee

Das Projekt «Klee ohne Barrieren» schafft einen möglichst hindernisfreien Zugang zu den Angeboten des Kindermuseums und entwickelt in Begleitung eines Fachbeirats bedürfnisgerechte Workshops für Betroffene aller Altersstufen. Am 3. Dezember 2011, am Tag der Menschen mit Behinderung, wird das Projekt «Klee ohne Barrieren» mit einem bunten Programm der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wer gestaltet, beweist Mut und hat Lust, sich dem Ungewohnten auszusetzen. Beides braucht es, um Vertrauen zu gewinnen in das Leben mit all seinen Möglichkeiten und Grenzen. In Begleitung von erfahrenen Kunstvermittlerinnen öffnen sich im Creaviva Türen zu berührenden und inspirierenden Erfahrungen.

Jemand bedient eine Espresso-Kaffeemaschine

Barrierefreiheit im Haushalt

Auch blinde Menschen trinken gerne mal einen Kaffee. Doch sind die Haushaltsgeräte überhaupt barrierefrei?

Unser Haushalt wird immer mehr elektronisch und automatisiert. Dies bringt sicher viele Vorteile mit sich, denn dank den neuen Küchengeräten und Haushaltshilfen wird weniger Zeit für die Haushaltsarbeiten, wie Kochen und reinigen benötigt. Die Zeit, die man trotzdem benötigt, wird durch die technischen Spielereien oft versüsst.

Leider bringen aber die technologischen Innovationen in der Küche auch ganz viele Barrieren mit sich, dies liegt daran, dass Accessibility bei der Entwicklung nicht beachtet wurde.

Zwei junge Menschen sitzen im Flugsimulator. Eine Frau erklärt einem Mann etwas.

Der erste Flugsimulator für Blinde

Wie kann ein Flugsimulator gleichzeitig realistisch und barrierefrei sein? Die Firma BPC hat sich dieser Herausforderung gestellt. Was dabei herausgekommen ist beschreibt dieser Beitrag.

AudioGames gibt’s bereits seit einigen Jahren. Diese Spiele sind so programmiert, dass man sie meistens ohne visuelle Hilfe spielen kann. Es wird dafür umso mehr in Detailgenauigkeit bei den Sounds investiert. Das Shooter Spiel Doom wurde als Shades of Doom in einer Audioversion nachgebaut. Um dem blinden Spieler ein dynamisches Spielerlebnis zu ermöglichen, können verschiedene Statusinformationen und Koordinaten zum Gegner auf Knopfdruck abgefragt werden. Um das Spielerlebnis nicht zu beeinflussen werden z.B. in einer Panzersimulation die Angaben vom General per Funk durchgegeben. Um die Vorstellung des Spielfelds zu vereinfachen, wird dieses meist in Sektoren aufgeteilt. Die Aufteilung des Spielfeldes wird immer sehr ausführlich beschrieben und gehört zu den ersten Dingen, welche man in der Spielanleitung lesen sollte um das Spiel zu verstehen. Weitere Unterstützung bieten z.B. beim Zielen Pieptöne, die immer höher werden, wenn das Ziel in optimaler Schussweite ist.