Als ich heute morgen eine Meldung auf PCTipp über das neue digitale Fussgängersystem von Biel las, erschrak ich wieder einmal mehr. Zuerst Mobiltelefone und jetzt werden auch noch Fussgängerzonen mit Touchscreens ausgerüstet. In der Meldung heisst es unter anderem auch, dass dank diesen Infosäulen mit Touchscreen die Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner sich über Kultur- und Tourismusinformationen informieren können. Ausserdem sei eine Routenfunktion integriert, die es dem Fussgänger erleichtert, möglichst schnell zum Ziel zu gelangen.
Blog (Seite 18)
Elektronische Hilfen für Blinde
Ein Beitrag im Einstein berichtet über elektronische Hilfsmittel für Blinde. Den Link dazu finden Sie hier.
Augen leihen? Das geht – mit KlickBlick.
Für einen Moment mit anderen Augen zu sehen, ist ein Wunsch, den wohl die meisten Leserinnen und Leser dieses Textes schon einmal verspürt haben. Während sich Personen, die selbst schon etwas sehen, gerne auf das schlichte und doch mysteriische Abenteuer einer anderen Sichtweise einlassen möchten, haben blinde Menschen oft ganz praktische Gründe, sich sehende Augen zu wünschen. In der Küche etwa, wenn es darum geht, in einer Auswahl Konservendosen, die sich alle etwa gleich anfühlen, diejenige mit dem richtigen Inhalt zu finden. Oder in der Waschküche, wenn man wissen möchte, ob ein Flecken aus den Kleidern verschwunden ist oder nicht.
Schon seit längerem gibt es ein Projekt, welches für genau diese praktischen Probleme eine Lösung bereit hält. Die Idee trägt den Namen ‹KlickBlick› (oder, im internationalen Gebrauch, ‹See4Me›); an der diesjährigen Sight City, der Blinden-Hilfsmittelausstellung in Frankfurt, wurde die neueste Weiterentwicklung, eine Version für Mobiltelefone, vorgestellt. Zeit für uns, Ihnen zu zeigen, wie Sie entweder anderen Ihre Augen zur Verfügung stellen oder sich welche ausleihen können.
Wie zufrieden sind Schweizer mit dem Portal ihres Kantons?
Wie wird das eGovernment der verschiedenen Kantone in der Schweizer Bevölkerung wahrgenommen? Antworten und Links zu weiteren Ressourcen finden Sie in diesem Beitrag.
Mohamed Sherif: Er ist der blinde Hobby-Surfer
Noch vor wenigen Jahren glaubte Mohamed Sherif, er würde nie mit computern arbeiten können. Heute gehört das Surfen im Internet zu seinen Lieblings-Hobbies – trotz seiner Behinderung.
Im Interview erzählt der 17-jährige Blinde von seinen Erfahrungen mit Elektronik, Technologie und sehenden Mitmenschen.
Den Screenreader beherrschen: Zugängliche Websites sind nur der eine Teil
Die Zugänglichkeit von Internetseiten zu bewerten, ist eine jener Arbeiten, die man eigentlich niemandem recht machen kann. Viele Webdesigner halten unsere strengen Testkriterien oft für übertrieben. Insbesondere dann, wenn wir die Zugänglichkeit von Websites zertifizieren, kommt es darum zu langfädigen Diskussionen um Checkpunkte und deren tatsächlicher Wichtigkeit.
Ja Sagen Und Nichts Sehen
Am vergangenen Sonntagmorgen, als mein Führhund Leo und ich durch Bern liefen, fiel uns ein eher kalter Wind auf, welcher uns entgegen blies – ob er aus der Richtung der EU kam oder nicht, soll hier nicht erörtert werden. Grund unseres Ausflugs war die «eidgenössische und kommunale Abstimmung» und mein Wunsch, daran teilnehmen zu können.
Der Weiße Hai und Facebook
Facebook, eines der populärsten so genannten sozialen Netzwerke im Internet, hat schon seit einiger Zeit auch im Kreise der Menschen mit Behinderungen Einzug gehalten. Man kann nicht sagen, dass Plattformen wie Facebook, MySpace oder wie sie alle heissen, völlig unzugänglich wären – wäre dies so, hätten nicht so viele behinderte Personen eben dort ihre eigenen Profil-Seiten. Facebook ‹zugänglich› zu nennen, ist aber genauso falsch.
Wissen, wo’s brennt: Wie blinde mit heissen Händen und piepsenden Mobiltelefonen Lichtquellen aufspüren
Die SMS, welche spät am Abend noch bei mir eintrifft, entlockt mir gleichermassen ein Seufzen und ein Lächeln: «René, bei dir brennt im Fall noch Licht.» Oh, stimmt! Ich hatte vergessen, dass ich heute Gäste zu Besuch hatte, die – im Vergleich zu mir – noch etwas sehen. Logisch, dass diese bei mir jeweils auch Licht anmachen – nur, weil ich normalerweise im Dunkeln lebe, müssen das ja nicht gleich alle tun, die bei mir vorbeikommen. Und irgendwie auch logisch, dass sie das Licht zwar ein-, aber nicht wieder ausschalteten – wer will denn schon einen Gastgeber im Finstern sitzen lassen?
Serotek’s System Access Screenreader schliesst die 64-Bit-Lücke
Eine Woche ist es her, in unserem Sprachraum kaum bemerkt, dass das US-Amerikanische Unternehmen Serotek Corporation eine neue Vollversion ihres Screenreader-Produktes System Access vorstellte.